einfach Klavier lernen

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Klavier lernen, aber wie?

Du hast ein Klavier besorgt und nun steht es vor dir. Und jetzt? Natürlich hat jeder Mensch unterschiedliche Präferenzen, wie er Klavier spielen lernt. Darüber hinaus gibt es gibt allerdings einige nützliche Prinzipien die es erleichtern, das Klavier relativ schnell, präzise und mit viel Freude zu beherrschen.

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass viele Kompositionen mit demselben Akkord enden, mit dem sie begonnen haben? Dieses Prinizp ist ein Ergebnis der Grundregeln für die sogenannten Akkordprogressionen (Begleitung). Daher macht es Sinn, möglichst viele dieser Akkordfolgen zu erlernen. Dies kann man vor allem durch das gezielte Nachspielen von Liedern erreichen. Das wiederum erfordert ein Auswendiglernen der Akkorde, nutze daher die Möglichkeiten dieser Webseite dir Akkorde zu betrachten, anzuhören und nachzuspielen!

Eine der wichtigsten Grundregeln dieses Programmes, Klavier zu lernen, ist dies mit Freude und entspannt zu tun. Viele sind am Anfang überwältigt von den vielen Informationen und den Akkorden, deren Zahl weit über hundert liegt. Aber keine Sorge, wir machen einen Schritt nach dem anderen und du musst ja nicht sofort vor einem Publikum spielen. Wenn du dir aber die Zeit gibts und regelmäßig übst wirst du schon bald bemerken, dass du Fortschritte machst und du kannst schon nach kurzer Zeit ein paar Stücke zum Besten geben. Aus der Lernforschung wissen wir, dass es sinnvoller ist, öfter, dafür kürzer zu üben als an einem Tag das ganze Wochenprogramm "wegzuschaffen".

Viele Beginner machen den Fehler, gleich in hoher Geschwindigkeit über die Klaviertastatur fliegen zu wollen. So wirst du dich wahrscheinlich immer wieder bremsen müssen. Wer zu schnell spielt, ermüdet auch schnell. Die beim Klavier spielen beteiligte Muskulatur und der Sehnenaparat muss sich erst auf die neuen Bedinungen einstellen und wer sich überanstrengt, riskiert eine mitunter lange andauernde Sehnenscheidenentzündung. Das zählt sich später aus: achte lieber darauf, sauber zu spielen und den Rhytmus zu halten, schneller wirst du von alleine, sobald du das Stück beherrscht.

Auch Tonleitern spielen ist sinnvoll, auch wenn dir das manchmal etwas stupide vorkommen mag und nicht immer von viel Freude begleitet ist. Tonleitern üben schult neben der Fingerfertigkeit auch etwas, das was du beim Klavier spielen gut gebrauchen kannst: das absolute Gehör. Viele Klavierspieler mit etwas Erfahrung sind dadurch auch in der Lage, ihre eigenen Stücke zu komponieren und das ist doch die Mühe wert!Noten lesen lernen ist natürlich auch sehr hilfreich, auch wenn es angeblich gar nicht sowenige gute Klavierspieler gibt, die keine Noten lesen können.

Auch hierbei gilt: lerne lieber entspannt, in kleinen Einheiten und lerne, indem du die Noten, die du vom Blatt abliest auch spielst, indem du zum Beispiel Tonleitern spielst. So lernst du gleichzeitig, die Position der Note auf dem Notenblatt und auf dem Klavier und du schulst das absolute Gehör. Außerdem wird das Notenlesen und das mechanische Umsetzen in einen Ton, den dein Klavier produziert weil du die entsprechende Taste gedrückt hast zu einem unbewussten Prozess. Du musst dir keine Gedanken mehr darum machen wo der Ton nun auf der Klaviatur lag sondern dein Gehirn und deine Hand spielt "automatisch". Nach nur wenigen Wochen der übung wirst du feststellen, dass du dir darüber keine Gedanken mehr machen musst! 

 

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